Mit Hartz IV hat die rot-grüne Bundesregierung bewusst eine neue Gesellschaftsschicht geschaffen: das Prekariat! Die darauffolgenden Regierungen bis heute haben die Gesetze dahingehend erweitert, dass sich die Situation von Millionen von Menschen in Deutschland permanent verschärft.
Wer gehört zum Prekariat?
Alle Arbeitslosen, Praktikanten, Angestellten im Zeitarbeitssektor, 1-Euro-Jobber, geringffügig Beschäftigte und Aufstocker. Sie alle leben an oder unter der Armutsgrenze.
Die Folgen der Hartz IV Regelungen:
Menschen, die in diesen finanziell schwierigen Verhältnissen leben, haben schlicht nicht das Geld in normalen Geschäften einkaufen zu gehen. Geschäfte wie KIK, 1-Euro-shops, 1-Euro-Bäckereien und ähnliche haben flächendeckend in Deutschland fussgefasst. Doch die Menschen, die in diesen Läden arbeiten verdienen einen Hungerlohn und müssen in den meisten Fällen aufstocken oder weitere Jobs machen um über die Runden zu kommen. Die unterste Gesellschaftsschicht wächst dadurch ständig. Denn auch diese Menschen können nicht normal einkaufen gehen. Das System schafft sich selbst neue Kundschaft.
Weitere Folgen:
Die Waren, die es in den genannten Geschäften gekauft werden können, sind größtenteils minderwertig. Die Klamotten gehen schneller kaputt, die Plastikartikel sind giftige Billigimporte, das Brot ist oftmals nicht vollwertig, die Ernährung wird einseitig. Nudeln und Tomatensoße stehen in vielen Familien dauerhaft auf dem Speiseplan – frei von Vitaminen oder wichtigen Nährstoffen – die Portion kostet 40 cent.
Körperliche und seelische Krankheiten ausgelöst durch schlechte Ernährung, Sorgen, minderwertige Importwaren nehmen stetig zu. Die Kosten die dadurch enstehen sind riesig. Doch auch das ist gewollt – von den Pharmaunternehmen, die enorme Gewinne einfahren. Diese schlagen sich auf das Bruttoinlandsprodukt nieder. Mit Krankheiten lässt sich viel Geld verdienen.
Familiendramen, bei denen Eltern sich und ihre Kinder umbringen, weil sie keine Chance für eine gesicherte Zukunft sehen und Selbstmorde nehmen zu. Ca. 14000 Menschen jährlich nehmen sich in Deutschland das Leben. Das sind fast 40 Menschen pro Tag!
Auch die Menschen – Erwachsene und Kinder - in den Ländern, die unsere Waren herstellen, leiden. Sie färben die Stoffe ohne Schutzkleidung und sterben oft vor ihrem 40. Lebensjahr an Krebs, Unterernährung, … Die Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen sind schlecht. (Diese Thema ist ein extra Artikel wert – an dieser Stelle würde es sonst den Rahmen sprengen.)
Dies alles nimmt die Regierung in Kauf – sie schreibt einen Teil der Gesellschaft ab – damit die Statistiken stimmen. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen sind gesunken, die Regierungen brüsten sich damit. Sie wissen um die Missstände, doch diese sind von Anfang an Teil des Plans gewesen. Denn die Menschen, denen es nun schlecht oder schlechter geht, gehen nicht wählen, sie lehnen sich nicht auf. Sie sind still.
Doch damit muss nun Schluss sein. Es ist Zeit auf die Straße zu gehen. Wenn alle Betroffenen auf die Straße gehen, können ganze Städte lahmgelegt werden. Wenn Millionen Menschen demonstrieren, können sie nicht überhört und übersehen werden.
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